Somnium

Ist es möglich,

dass das Träumen in Wirklichkeit nur die Realität unseres Unterbewusstseins ist?

Eine ganz reale Vorstellung von Momenten, die in ihrer Ganzheit so surreal erscheinen.

Surreal, weil die Ganzheit ihrer Selbst aus Milliarden von Teilchen besteht.

Und jedes dieser Teilchen hat einen Namen.

Jedes von ihnen trägt eine Geschichte, die wiederum geprägt von vergangenen Momenten ist.

Vergangene Momente, die erst in der Gegenwart oder vielleicht sogar in der Zukunft ihre Wirklichkeit finden. Weil sich das Wirklich sein erst in der realen Welt vernetzt. Denn das ist es, was die reale Welt beschreibt.

Sie ist umgeben von einem Netz, in dem man sich verfangen kann - wenn man sich selbst für den Gefangenen hält.

Doch was ist, wenn man einer der Gefallenen ist? Einer von denen, der sich seinen Weg durch die Strippen des Netzes erhascht und in die Freiheit fällt.

 

Und fällt und fällt und fällt.

 

Und dann irgendwann landet - im eigenen Universum. Wie gestrandet. Immer dem Ungewissen voraus.

Mit dem Kopf und den eigenen Gedanken in die Ungewissheit.

Wahrscheinlich führt diese Ungewissheit geradeheraus in die verquere Klarheit; die Klarheit unseres Selbst.

Oder in die Klarheit dieser verqueren Welt.

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